Das jüdische Czernowitz und Sadagora

„Jüdisches Czernowitz“ – Auf Spurensuche nach dem jüdischen Atlantis von Czernowitz

Wir starten unseren Tag mit dem Besuch der jüdischen Synagoge, deren  Wandmalereien zu den herausragenden Beispielen jüdischer religiöser Kunst in Osteuropa gehören. Es ist auch möglich, ins Gespräch mit dem hiesigen Rabbiner zu kommen.

Nächste Station ist der jüdische Friedhof in Czernowitz, der mit seinen etwa 50.000 Gräbern zu den größten erhalten gebliebenen jüdischen Friedhöfen in Mittel- und Osteuropa gehört. Da besichtigen Sie die Gräber der bekannten Persönlichkeiten, die das politische, religiöse und wirtschaftliche Leben von Czernowitz geprägt haben.

Von dort fahren wir zum Vorort von Czernowitz  Sadagora – einem wichtigen Zentrum des Chassidismus und Städtchen, wo der Begründer der Sadagorer Zaddikim-Dynastie Israel Friedmann lebte. Die Überreste der ehemaligen Residenz und sein Grab auf dem alten chassidischen Friedhof stehen auf dem Besichtigungsplan.

Nach der Mittagspause (es gibt eine Möglichkeit ein traditionelles jüdisches Essen mit „gefiltem fish“ zu organisieren):

 

-                           Besuch des Museums für jüdische Geschichte und Kultur der Bukowina (mehr zu Museum http://www.muzejew.org.ua/Index-De.html)

 

-                           Treffen in der 2012 neueröffneten Synagoge "Korn Shil" im unteren Stadtteil (ehemaligem jüdischen Viertel) mit dem Rabbi, der für die Renovierungsarbeiten in Sadogora verantwortlich ist.

 

-                           Treffen mit den Vertretern von dem jüdischen Wohlfahrstverein Hesed Shushana. Hier ist auch möglich ein kleines Konzert zu organisieren.